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Das Brandungsangeln

Brandungsangeln

Viele von Ihnen werden es wissen, Brandungsangeln hat uns weit über die Grenzen von Schleswig- Holstein hinaus, bekannt gemacht. Nicht ohne Stolz, können wir wohl auch behaupten, dem Brandungsangeln in Deutschland einen gehörigen "Schub"  nach vorne gebracht zu haben. Brandungsangeln ist immer noch eine unserer größten Leidenschaften. Etliche Weltmeistertitel haben wir nach Kiel geholt. Viele Angler, die heute sehr erfolgreich in verschiedenen Meeresteams fischen, wurden von uns inspiriert und ausgerüstet. Wir wissen eigentlich immer, wo gut gefangen wird und womit. Wir zeigen Ihnen, wie Sie richtig werfen und was Sie wirklich brauchen. Viel nützliches Zubehör ist von uns entwickelt worden, vieles was Sie woanders vergeblich suchen werden. Sie sollten es nicht versäumen, sich einmal persönlich von Günter Großmann, der schon an 10!! Weltmeisterschaften teilgenommen hat und mit 5 Weltmeistertiteln einer der erfolgreichsten Brandungsangler der Welt ist, beraten zu lassen.

 

Ein paar Tipps zum Brandungsangeln    

Erfolgreiches Brandungsangeln steht und fällt mit den richtigen Ködern. Nur wirklich frische Wattwürmer und Seeringelwürmer verwenden. Immer mit einer Ködernadel die Würmer aufziehen, so verhindern Sie das vorzeitige Auslaufen der Köder. Auch halten die empfindlichen Würmer so besser am Haken, vor allem während der Wurfphase. Übrigens verwenden wir an der Küste extra lange Ködernadeln, die scherzhaft "Fahrradspeichen" genannt werden und die problemlos 4 – 5 Wattwürmer aufnehmen. Nicht mit den Ködern geizen! Fische beißen nicht aus Mitleid! Alle 15 Minuten sollte Köderwechsel erfolgen. Ziehen Sie stets 1 – 2 Wattwürmer und 1 Seeringelwurm auf einen Haken. Denken Sie immer daran, Fische finden ihre Nahrung in der Brandung, fast ausschließlich über den Geruchssinn. Wenn Sie also 4 Stunden mit 2 Ruten mit je 2 Haken angeln wollen, so sind 120 Wattwürmer und ca. 100g Sandwürmer das Minimum. Ein großes Thema, ist immer das Werfen. Viele denken jetzt sicher an "Bleimonster" von 200g und mehr und an Wurfweiten von jenseits der 180m. Sicher gibt es einige Könner die solche Werte schaffen, nötig ist es allerdings nicht. Mit Wurfweiten um die 100m, die mit der richtigen Gerätezusammenstellung, für jedermann machbar sind, sind Sie immer in der Lage viele schöne Fische zu fangen. Benutzen Sie nicht zu schweres Blei, meistens reichen 150 – 180g voll aus. Es kommt auf die optimale Beschleunigung beim Wurf an und 220g sind nun einmal viel schwerer zu bewegen als z. B. 150g. Bleiben Sie beim Wurf stehen, bitte keine Anläufe wie beim Speerwurf. Ihr Wurf ist so viel kontrollierter und konzentrierter und auch gefahrloser möglich. Legen Sie das Wurfgewicht an gespannter Schnur in einer Flucht mit der Rute hinter sich am Strand ab. Werfen Sie dann das Gewicht mit dem ganzen Körper über den Kopf. Bitte keine Pendelwürfe, die sind sehr gefährlich und schwer zu kontrollieren und außerdem für 3– teilige Ruten und Stationärrollen ungeeignet. Ein beim Wurf abgerissenes Blei, wird schnell zum tödlichen Geschoss! Beschleunigen Sie bis etwa in die 10 – 11 Uhr – Stellung, also "peitschen" Sie nicht in das Wasser mit der Rutenspitze. Vergessen Sie nicht: immer die Rollenbremse fest zu und schützen Sie Ihren Finger mit Tape oder ähnlichem. Trainieren Sie das Werfen intensiv am Wasser oder auf der Wiese, dann klappt es auch im Dunkeln mit dem Fisch. In der Fachliteratur werden zum Teil sehr fängige Vorfachmontagen abgebildet und beschrieben, auch die fertig gebundenen Montagen, die der Fachhandel anbietet, sind mittlerweile von so guter Qualität das man bedenkenlos damit gute Erfolge erzielen kann. Wenn Sie selber "knüpfen" möchten dann fertigen Sie Ihre Vorfächer immer in der gleichen Länge. So gewöhnen Sie sich schnell an den richtigen Bewegungsablauf beim Werfen. Im Dunkeln ist so später alles Routine. Vorfachlängen von 1m –1,2m sind optimal. Verändern Sie nur Mundschnurlänge, Hakengröße und Mundschnurstärke je nach Wetterlage. Als Anhaltspunkt: Bei rauem Wasser kürzere Mundschnüre, ca. 20cm mit 0,40mm Stärke und 2/0 Haken, fischen. Bei ruhigem Wasser gilt, längere Mundschnüre, ca. 60 – 70cm mit 0,30mm – 0,35mm Stärke und 1 – 1/0 Haken benutzen. Wir fischen fast nur mit 2 – Haken – Montagen, lieber 20m weniger weit werfen, als auf die doppelte "Portion" lockende Köder zu verzichten. Es gibt kaum größere "Futterneider" als Plattfische, darum nach dem ersten Zupfer nicht gleich einholen, lieber etwas Schnur geben und noch ein wenig warten. Eine schöne "Dublette" ist nicht selten der Lohn. Mehr Interessantes über das Brandungsangeln, erfahren Sie bei uns im Geschäft oder demnächst auf dieser Seite.